Spaziert man durch Münchingen, so liest man auf Straßenschildern oder historischen Tafeln die Namen von Frauen aus der Ortsgeschichte: Im Rührberg beispielsweise wurden die Münchinger Hebammen zu Namensgeberinnen des Viertels. Fast nichts ist über sie bekannt, etwas mehr von Ursula von Rüppurr: Von ihr, der ersten Schlossherrin, gibt es immerhin Einträge in den Archiven. Deutlich mehr lässt sich über Margaretha Flattich erzählen. Ihr Leben ist weitgehend geprägt von ihrer Rolle als Ehefrau des Münchinger Pfarrers Johann Friedrich Flattich. Die Familie Flattich steht deshalb im Mittelpunkt des Vortrags von Stadtarchivar Andreas Walter, der auch - soweit es die Quellenlage hergibt -, an ein dunkles Kapitel der Hexenverdachtsfälle im Jahr 1616 erinnert.
Treffpunkt: Bürgerstube Lamm.
Eine Kooperation mit den Münchinger LandFrauen (Mitglieder bezahlen für diese Veranstaltung eine Gebühr i.H.v. € 5,00)
Bitte beachten Sie, dass der ursprünglich geplante Spaziergang durch Münchingen ausfällt und dass aufgrund der dürftigen Quellenlage der Schwerpunkt der Veranstaltung auf der Familie Flattich liegt. Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für eine Frage- und Gesprächsrunde.