Spaziert man durch Münchingen, so liest man auf Straßenschildern oder historischen Tafeln die Namen von Frauen aus der Ortsgeschichte: Die Münchinger Hebammen Christina Blind, Margaretha Küchle, Friederica Kocher und Barbara Kayser wurden zu Namensgeberinnen im Neubaugebiet Rührberg. Weniges ist über sie bekannt. Von Ursula von Rüppurr dagegen, der ersten Schlossherrin, gibt es immerhin Einträge in den Archiven, und auch von Margaretha Flattich, der Ehefrau des Münchinger Pfarrers Johann Friedrich Flattich, ist einiges überliefert. Auf diesem Spaziergang durch Münchingen erzählt Stadtarchivar Andreas Walter von den Frauen, die Münchingen und seine Geschichte auf ihre Weise mitgestaltet haben, und erinnert auch an ein dunkles Kapitel der Hexenverdachtsfälle, die es auch in Münchingen gegeben hat.
Treffpunkt: Schloss Münchingen. Von dort aus führt der Spaziergang zur Bürgerstube Lamm, wo weitere Informationen gegeben werden.
Eine Kooperation mit den Münchinger LandFrauen (Mitglieder bezahlen für diese Veranstaltung eine Gebühr i.H.v. € 5,00)