Auf den Spuren jüdischen Lebens durch Stuttgart

Stadtspaziergang
In Stuttgart bestand bereits in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts eine kleine jüdische Gemeinde, 1350 wird eine Judenschule erwähnt. Bis 1498 hatte die jüdische Gemeinde ihr Zentrum  in der heutigen Brennerstraße in der St. Leonhards- oder Esslinger Vorstadt. Doch der erste Herzog von Württemberg, Eberhard im Barte, verfügte in seinem Testament die »Ausschließung« der Juden aus seinem Territorium. Im 18. Jahrhundert wurden Hofjuden oder Hoffaktoren Privilegien eingeräumt und wieder genommen. Joseph Süss Oppenheimer wurde aufgrund judenfeindlicher Anschuldigungen 1738 hingerichtet. Erst im 19. Jahrhundert wurde Juden wieder die Niederlassung in Stuttgart erlaubt. 1864 erhielten sie in Württemberg die gleichen bürgerlichen Rechte wie Christen. Unser Spaziergang durch Stuttgart auf der Suche nach Orten jüdischen Lebens in Vergangenheit und Gegenwart endet bei der 1951-52 auf den Grundmauern des 1938 zerstörten Vorgängerbaus erbauten Synagoge der jüdischen Gemeinde in der Hospitalstraße.  

Individuelle Anreise. Treffpunkt: Portal Leonhardskirche, Ende vor der Synagoge Hospitalstraße 
Leitung: Andrea Welz, Kunsthistorikerin und Literaturwissenschaftlerin 

1 Nachmittag, 24.06.2021
Donnerstag, 15:30 - 17:30 Uhr
1 Termin(e)
Andrea Welz
1.00430
19,80 €

Belegung: 
 (noch 2 Plätze frei)
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